Monatsrückblick Mai – Mittwochsblog

Monatsrückblick Mai – Mittwochsblog

Mein Mai

Dieser Monat war mal wieder bunt. Und von Himmelblau bis Nachtschwarz war die ganze Palette dabei.
Ich merke, was alles in einem Monat los war, erst so richtig, wenn ich den Monatsrückblick zusammenstelle.
Das ist tatsächlich der Hauptgrund für mich, das Ganze zu machen. Denn dieser Rückblick ist schon recht aufwendig und beschäftigt mich mehrere Tage.

Aber so kann ich am Ende des Monats so etwas wie eine „Monatsernte“ einfahren.
Und bewusst entscheiden, woran ich mich erinnern oder worauf ich mich konzentrieren möchte:
Was war wirklich wichtig?

Alles kann und will ich gar nicht aufheben. Das meiste ist wenig spannend und würde nur Platz wegnehmen.
Hier also die höchst subjektive Auswahl meiner Mai-Souvenirs:

Vier Antworten auf vier Fragen

Es ging weiter in der 60-Fragen-Challenge. Und ich habe wie jeden Monat vier Antworten auf vier herausfordernde Fragen geschreiben. Als ich mir die Fragen vor einigen Jahren ausgedacht habe – Ja, so lange lagen die herum, bevor ich mich durchringen konnte, die Challenge zu starten!- hatte ich mir über die Antworten noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Die Fragen hörten sich einfach spannend an. Und wundere mich jetzt manchmal, wer diese Person war, die sich diese Sammlung ausgedacht hat. Naja, heisst ja schliesslich auch „Challenge“!

Also hier die Fragen und Antworten im Mai.

Frage 34 – Was würdest du tun, wenn der Tag zwei Stunden mehr hätte?

Antwort 34 – Zwei Stunden mehr

Frage 35 – Welche Probleme löst du besser als irgendjemand sonst?

Antwort 35 – Problemlöserin!?

Frage 36 – Welche deiner schlechten Angewohnheiten ist die beste?

Antwort 36 – Kursekauflust   *Dieser Artikel bekommt das Monatssternchen! 🙂

Frage 37 – Interessieren dich die Menschen, mit denen du täglich zu tun hast?

Antwort 37 – Hallo, wer bist DU denn?

 

 

Rast einlegen auf der Wilden Reise

 

Das Thema, das mich im Mai am intensivsten beschäftigt hat, war die „Wilde Reise“. Seit ich mich dazu vor fünf Monaten sehr spontan entschieden habe, hat sich etwas verändert: Der innere Druck ist weniger, viel weniger geworden. Der Druck, das enorm starke Bedürfnis, öffentlich über schwierige Zeiten in meinem Leben zu schreiben, ist abgeflaut.

Der Druck, über meine schweren Lebenszeiten zu schreiben und ihnen auf Gedeih und Verderb etwas Gutes abzugewinnen. Etwas Interessantes. Etwas, das andere bewegen würde. Dieser Drang ist geringer geworden. Ich habe es ja jetzt getan: Öffentlich über schwierige Sachen in meinem Leben geschrieben. Und mir ist der Himmel nicht auf den Kopf gefallen. [Begeisterung, Erleichterung]

Ich fühle mich jetzt dadurch nicht mehr so stark (an-) getrieben.
Das empfinde ich als sehr erleichternd.

Jetzt kann ich in Ruhe darüber nachdenken, was ich schon habe und wovon ich noch mehr haben will.

Dazu kam noch, dass ich beim Schreiben über das Verhältnis zu meiner Mutter (kein sehr entspanntes!) gemerkt habe, dass ich dem mit meinem Schreiben, so wie es gerade ist, noch nicht so gerecht werden kann, wie ich mir das wünsche. Auch deshalb nehme ich für’s Erste etwas Abstand davon.

Aus diesen Überlegungen ist ein Entschluss gereift:
Mein autobiografisches Schreiben ist erstmal wieder privat.
Bis ich eine Form gefunden oder entwickelt habe, mit er ich richtig gut leben kann.

Deshalb wird aus der Wilden Reise erstmal wieder ganz unspektakulär der „Mittwochsblog“!

Was kommt im „Mittwochsblog“?

Darum wird es in den nächsten Wochen gehen: Ein Resümee ziehen, eine Inventur von dem machen, das ich seit Jahresanfang produziert habe. Vieles ist sehr schnell entstanden. Manches habe ich selbst schon wieder vergessen. Einiges würde ich jetzt ganz anders schreiben.

Auch hier möchte ich ernten. Mich umschauen, wo mich mein Schreiben hingeführt hat. Nicht immer wieder Neues produzieren, sondern das, was da ist, erst einmal wertschätzen und anschauen.

Gibt es so etwas wie „nachhaltiges, kraft- und ressourcenschonendes Schreiben“?

Vielleicht ist es genau das. Und ich finde tatsächlich, dass ein bisschen weniger Atemlosigkeit mir gut tun würde. Mich nicht immer dem schnell,schnell,schnell des Mediums einfach so auszuliefern.

Auch auf die Gefahr hin, dass das manche als langweilig empfinden. Und „abspringen“.

Es geht mir darum, dass ich bewusst entscheide, wann ich schnell, schnell (wie toll ist das denn, Wind im Haar beim Schreibne sozusagen!!!) oder STOP, OK! Jetzt erstmal gucken, lesen, nachdenken, sacken lassen.

Was tut mir gut? In diesem Moment?

Ich kann ja prinzipiell beides: Schnell,schnell, schnell UND Entspannt, gelassen.

Und jetzt ist auf der „Wilden Reise“ eben mal das zweite dran.

Mein liebster IG-Post

Im Mai habe ich eine neue Bilder-Serie auf Instagram angefangen.
Noch mehr Cat content! Muss das wirklich sein?

Ja, unbedingt!

Das ist jedenfalls die Meinung des Katers.
ER ist jedenfalls begeistert über die Öffentlichkeit, die er bekommt.

 

 

Herr Josef Hurzelmeier ist ein Protagonist in dem Roman , an dem ich gerade arbeite.
(Und wenn man ihn fragt, ist natürlich ER die Hauptfigur!)

Jedenfalls ist er philosophisch veranlagt, wie man sieht. Einmal die Woche -am Caturday natürlich (!)- poste ich seine Weisheiten. Er findet das wie gesagt prima und sehr angemessen. Das hier war im Mai mein liebstes Zitat.

Diese Bücher habe ich gelesen

Von Frank Schätzing eines seiner frühen Bücher, ich glaube sogar sein erstes: „Tod und Teufel“. Das Buch ist ein Mittelalter-Krimi und es geht um den Mord am ersten Dombaumeister des Kölner Doms. Schmöker nebst reichlich Geschichte und Verschwörung der Patrizier. Schön „wegzulesen – gute Unterhaltung!

„So it goes“ von Michael Tucker. Ein feiner Roman über einen New Yorker Schauspieler, den Tod seiner Frau und die Zeit danach. Das war mal wieder ein Buch, das ich langsma gelesen habe, um die Sprache wirklich auf mich wirken zu lassen. Eins der Bücher, die ich mir nochmal genauer anschauen werde zwecks Analyse. 

Angefangen habe ich noch mit Julia Cameron „The listening path“. Ein Buch über den kreativen Prozess bzw. ein Sechs-Wochen-Programm ähnlich wie ihr „Artists Way“.  Weil ich aber gleichzeitig noch mit „Save the cat writes a novel“ von Jessica Brody angefangen habe, das ich zuerst lesen und bearbeiten (!) will, wird es nochmal in den Juli verschoben.

 

„Gold & Blei“ – Briefe

Ich habe es endlich getan: Ein Formular auf meine Seite gepackt, mit dem man sich bei so etwas wie einem „Newsletter“ anmelden kann. (Das hat so lange gedauert, weil ich es eben nicht „Newsletter nennen wollte… nun ja… 🙈)

Wenn Du abonnierst, schicke ich dir regelmässig unregelmässig in der ersten Woche eines Monats einen Email-Brief. Darin gibt es die Goldnuggets und Bleiklumpen, die ich im vergangenen Monat gefunden habe.
Du bekommst die  -höchst subjektiven- Highlights von dem, was ich selbst geschrieben habe.
Dann den ein oder andere Einblick in meine Schreibprozesse und manchmal Texte nur für den Brief.

Vielleicht auch Zitate oder Links zu interessanten Artikeln, über die ich gestolpert bin.
Vielleicht auch einfach schöne Fotos, den Link zu meinen „12 von 12“ oder was mir sonst Inspirierendes über den Weg gelaufen ist.

Wenn ich in dem Monat kreativ war, bekommsts du auch den ein oder anderen exklusiven Blick in meine Werkstatt: Collagen, Mixed Media, Journals, Bilder, was aus Papier, Garn und Co. eben … Dinge, die ich sonst nicht zeige.

Hier kannst du dich anmelden.

 

Das kommt im Juni:

  • Vier Fragen in der Challenge
  • Urlaub am Meer – endlich
  • Treffen mit meiner Schreibfreundin Susanne
  • Ein Schreibworkshop „Life writing“ mit Anna Ladurner


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