60 Fragen – Bist du neugierig auf dich?

60 Fragen – Bist du neugierig auf dich?

Was ist ein gutes Leben? – Wie werde ich zufriedener mit mir selbst? – Wann bin ich erfolgreich? – Wie werde ich glücklich? – Was ist der Sinn meines Lebens?

Wenn ich die Antwort auf diese Fragen gefunden habe, wird alles gut! Ganz bestimmt.

Fragen stellen ist eine großartige Sache.

Neugier ist einer der besten Antreiber, die es gibt. Diese Heureka-Momente, wenn ich etwas herausgefunden habe, das Licht endlich angeht und ich etwas erkennen kann. Einfach nur wunderbar, beflügelnd und inspirierend. Davon will ich mehr haben.

Blöd wird es, wenn diese Momente nicht kommen. Und vor allem die Antworten auf die großen Lebensfragen scheinen so flüchtig wie der Kessel Gold am Ende des Regenbogens zu sein. Bin ich da, ist er weg.

Es ist sauschwer und deshalb manchmal unfassbar frustrierend, die Antworten auf diese Fragen zu finden. Manchmal hat man einen Zipfel erwischt, es läuft gut im Leben. Das ist es jetzt! Aber – Zack! – irgendetwas ändert sich und der Zipfel ist wieder aus der Hand gerutscht.

Wie gut, dass es so viele gibt, die die Antwort gefunden haben. Die ihren Goldkessel entdeckt haben. Und sie sagen mir sogar ganz genau, wie sie das gemacht haben. Sie haben eine Schatzkarte und geben sie sogar her. – Toll! Endlich die Antwort, die Lösung!

Aber irgendetwas mache ich falsch, halte ich die Karte falsch herum? Wieso sieht es hier so ganz anders aus als auf der Karte? Wo bin ich falsch abgebogen? Was stimmt nicht mit mir? Wieso lande ich nie an der Stelle mit dem „X“? Das MUSS doch klappen! Bei allen anderen klappt es doch auch! Vielleicht bin ich auch einfach nur zu blöd, den Weg zu finden, selbst wenn er ganz genau beschrieben wird.

Meine Schatzinsel

Leider ist jede/r von uns auf ihrer/ seiner eigenen Insel unterwegs. Manche Landschaften sind ähnlich wie die anderer Inseln, vieles ist aber ganz anders. Deshalb passt die Schatzkarte nicht. „One size fits all“ gibt es nicht. Deshalb funktionieren anderer Leute Schatzkarten nicht oder nur zum Teil. Die echten, die eigenen Schätze findet man so nicht.

Besser klappt: Die eigene Insel absuchen, die eigene Karte zeichnen. Das einsammeln, was man unterwegs findet.

Jaja, und was heißt das jetzt konkret?

Sich selber besser kennenlernen, indem man die „Großen Fragen“ links liegen lässt und lieber über Bande spielt. Also andere Fragen beantwortet, die leichter zu beantworten sind. Die mehr Spaß machen, wenn man sich mit ihnen beschäftigt. Als Königsdisziplin: Das Ganze nicht so ernst nehmen. Wenigstens ab und zu mal nicht.

Aber es geht doch um „DAS GLÜCK“! Ja, eben! 🙂

60 Fragen

Ab kommenden Freitag werde ich jede Woche eine Frage stellen. 60 Fragen – 60 Wochen lang.

Diese Frage werde ich dann am jeweils darauffolgenden Samstag auf meinem Blog selber beantworten. Das Ganze endet also am 13.November 2021.

Und wer mag, kann mitmachen. Einfach lesen. Sich die Frage selber stellen. Dazu schreiben oder erzählen. Öffentlich auf Blog oder Podcast. Oder privat im stillen Kämmerlein. Mit anderen darüber diskutieren.

Einfach nur Spaß haben, beim Nachdenken über etwas. Das geht auch. Keine weitere Aktion erforderlich.
Kurzum: Mach doch damit, was DU willst!

Wenn jemand mitmacht, werde ich mich freuen wie Bolle. Und verlinken, wenn gewünscht.

Daneben bin ich selber unglaublich neugierig. Auf mich selber, wie ich die Fragen beantworten werde. Ob das überhaupt irgendjemand lesen wird. Darauf, ob andere mitmachen werden. Ob es öffentliche Antworten geben wird. Wen ich dadurch vielleicht kennenlernen werde.

Am Freitag, den 18.September 2020 geht die Schatzsuche los.

Schreib doch in die Kommentare, wenn du an der Challenge teilnehmen willst.

PS: Und wer gerne noch eine rationalere Begründung als „die eigene Schatzkarte malen“ hätte, kann die hier nachlesen.

Je besser ich mich selber kenne, desto weniger bin ich von meinen scheinbar „schrägen“ Reaktionen oder Handlungen überrascht. Dann verstehe ich, warum ich so handele, wie ich handele. Ich erkenne vielleicht, wo ich nur auf „Autopilot“ fahre und was meine typischen Muster sind.
Ich glaube, dass ein besseres Selbst-Verständnis auch dazu führt, dass man mit anderen besser klarkommt. Weil ich den eigenen Widersprüchen auf die Spur kommen kann und damit mehr bei anderen „andocken“ kann.
Vielleicht kann ich dann mit der Zeit auch mehr „wie ich selbst“ entscheiden und handeln. Ich kann bewusst Korrekturen machen, wenn ich das möchte. Oder erfreut zur Kenntnis nehmen, dass etwas gut ist.  Soweit meine Theorie.

 



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