Monatsrückblick März 2021

Monatsrückblick März 2021

Das war einfach eine grossartige Zeit in der Karwoche. Jeden Morgen um 9:30 Uhr vorm Rechner sitzen und mit fünf anderen Autorinnen etwas Neues über das Schreiben von Romanen lernen. Mein „Herr Hurzelmeier“ freut sich wie verrückt: Die Ideenblockade ist verschwunden und die nächsten Szenen warten darauf ausprobiert, entwickelt und aufgeschrieben zu werden. Danke, liebe Michaela für den wunderbaren Online-Workshop.
Wer mit soviel Begeisterung dabei ist, inspiriert ganz wunderbar zum Schreiben!
Und ich freue mich drauf, mit den anderen weiter am Schreib-Ball zu bleiben!

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Oje, oje, das war wieder ein ganz schlimmer Monat. Meine Polylibromanie war schwer aktiv.
Das, was ich „eigentlich“ lesen wollte, habe ich nicht gelesen, weil sich dauernd etwas anderes vorgedrängelt hat. Durchgelesen habe ich in diesem Monat kein einziges Buch.

Das hier sind die, die im März auf dem Lesestapel lagen:

„How to be idle“ von Tom Hotchkinson

Das ist für mich eines dieser Bücher, die ganz stark anfangen und dann leider genauso stark nachlassen. Das Thema hat mich anfangs total gepackt. Eine Anleitung zum korrekten Abhängen: GROSSARTIG! Genau das brauchte ich: Eine Philosophie des Nichtstuns oder mindestens eine Rechtfertigung des Weniger-Tuns im Angesicht gesundheits-/krankheitsbedingt stark schwankender Leistungsfähigkeit. Wie könnte mein „Bohemian Lifestyle“ aussehen? 😉
Und es hat Spaß gemacht, mich in die Entstehungsgeschichte unserer getakteten Arbeitszeiten zu versenken. Da gab es nämlich regelrechten Lobbyismus für!

Irgendwann bekam das Ganze allerdings einen unguten Beigeschmack: Gab es keine weiblichen Idler – Müßiggänger?
Ich habe da so einen ganz unguten Verdacht. … Nein, natürlich nicht. Die ganzen großen männlichen Vorbilder hatten wohl alle eher eine Haushälterin oder Zugehfrau oder Ehefrau, die ihnen den Rücken freihielt. Auf jeden Fall irgendein weibliches Wesen im Hintergrund. (Nicht das das im Buch erwähnt würde!) – Ich habe das Buch noch nicht zu Ende gelesen und ich gaube, das wird auch nichts mehr mit uns. 

Im Anhang habe ich dann allerdings noch ein paar interessante Antworten darauf gefunden, wie man mehr Müssiggang im „echten“ Leben bekommen könnte. Erstrebenswert erscheint mir das auch immer noch. (Hier gibt es ein Interview mit dem Autor: brandeins.

Unerwarteterweise passt das folgende Buch gaz hervorragend zum Thema:

„Burnout – How to complete the stress cycle“ von Emily und Amelia Nagoski

Im Burnout Monat März muss ich natürlich ein Buch zum Thema lesen. Und das hier ist das Interessanteste, was mir seit langem untergekommen ist. Nicht nur zum Thema, sondern erfrischend auch von Inhalt, Schreibstil, Aufbau, Übungen und überhaupt. Sie beschreiben das Ganze als so etwas wie ein „feminist selfhelp book“.

Warum es zum Buch davor passt? – Weil sie die Idee der „human beings“ im Vergleich zu den „human givers“ aufbringen. „Human beings are those humans with the moral obligation to live and be their full self“ –  „Human givers, on the other hand, are with the moral obligation to give their humanity, their energy, their time, their bodies to the Human beings.“ (Video unten ab 3:40 min.).

Sobald ich ganz durch bin, bekommt das Buch noch einen Extra-Post.

Hier der Podcast mit Brené Brown und Emily und Amelia Nagoski
aus dem ich den Buchtipp habe.

Und hier ein Youtube Video mit den beiden Autorinnen.

 

Weiter in Arbeit ist „It’s not always depression“ von Hillary Jacobs Hendel. Sehr empfehlenswert!
Über den konstruktiven Umgang mit Gefühlen.

 

 

 

 

 

 

Dann gab es noch „Leo Kaplan“ von Leon deWinter, das ich nur deshalb weiter lese, weil ich es stilistisch interessant finde. Die Hauptfigur ist völlig unsympatisch. Prototyp alternder weißer Mann. Das Buch ist schon älter. Ich frage mich, ob das so heute noch in dieser Form erscheinen würde. Keine Lesempfehlung. Es liegt jetzt nicht fertig gelesen auf dem Ausmiststapel.

Daneben liegt noch ein Reiseführer Japan zum immer mal wieder drin blättern und sich festlesen. Einfach, weil mich Japan gerade sehr interessiert.

Mehr Bücher gebe ich nicht zu… 🙂

 

Burn, Baby, Burn. – 10 Jahre Burnout Jubiläum

Sisyphus spielt nicht.

Ich bin nicht mein Burnout

Ganz genau wissen, wo es langgeht.

 

Selbsterkenntnis – „Warum ich nie damit aufhören werde, mehr über mich selbst zu erfahren“

Improvisation – „Improvisationstalent?!“

„Facettenreich – Teil 1“

„Hast du auch eine Nein-Schwäche?“

 

Der letzte Artikel hat übrigens das Theema für den April ergeben. ich habe so viel Spannendes dazu gefunden und noch h als Notizen und Ideen in meinen Notizbüchern, dass daraus die nächsten vier Artikel der „Wilden Reise“ werden.

Stay tuned! 🙂

How to be a renaissance soul?

Um mein Scanner-Sein endlich mehr zu kultivieren, habe ich mir vorgenommen, jeden Monat ein bestimmtes Hobby etwas intensiver zu verfolgen.

Ich habe so viele noch nicht ganz fertige Projekte oder Materialien für niemals angefangene Vorhaben zu Hause. Es wird Zeit, dass ich mir das damit werkeln gönne. 

Deshalb gibt es jetzt die Rubrik: Hobby des Monats

Das Hobby für März war: HÄKELN!
HÄKELN? Jep!

Ich habe im März gelernt, wie man Hexagons häkelt. 12 dieser Teile habe ich schon.

Das war Nummer 1!

Seit ewigen Zeiten liegt bei mir ein wunderschön buntes Wollpaket herum: Baumwolle in 24 Farben, jeweils 1 Knäuel. Es sah einfach sooo schön auf dem Foto aus, das musste ich haben. Auch in der Wollkiste sehen die aufgewickleten Knäuel jetzt toll aus. Und jetzt werden sie verhäkelt: Aus der Wolle eine große, große Anzahl dieser Sechsecke häkeln und sie dann zu einer Decke zusammensetzen.
Es fühlt sich für mich ausserdem ein bisschen wie meditieren an. Sehr entspannend!

 

 



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